Völlig Konk
Nachdem ich mir schon vor einem halben Jahr eine Karte zugelegt hatte, war es gestern endlich so weit. Die Kooks, ja genau die! spielten in Leipzig.
Nachdem ich meine Garderobe und 3 Euro losgeworden war, betraten wir die Halle. Einige Konzertbesucher hatten es sich schon auf den Sitzplätzen bequem gemacht. -Wer zum Teufel kauft sich Sitzplatzkarten für ein Konzert???- Wir natürlich nicht, also stellten wir uns einfach zu den anderen normalen Leuten.
Nach einer halben Ewigkeit traten zunächst ein Songwriter und später die Vorband Mystery Jet auf, die beide nicht schlecht waren, jedoch nicht zur Verbesserung des Abends beitrugen. Das konnte aber sowieso nur eine Band tun und zwar die, für die alle Anwesenden gekommen waren. Nach einer weiteren halben Ewigkeit Umbaupause (1/2+1/2=1 oha) packten die Kooks endlich ihre Gitarren, ihre Locken und zu guter letzt ihren wunderbaren Britischen Akzent aus und starteten die Show.
Zu Beginn des Konzerts stand ich noch ungefähr in der 15 Reihe. Es war aber von Anfang an mein Ziel, mich bis nach vorne durchzuschlagen. Durchschlagen ist in der Tat genau das richtige Wort. Ich hatte gehofft, man könne sich vom Strom der springenden Masse nach vorne treiben lassen. Leider wurde dieser Strom immer wieder durch langsame Lieder oder Leute gestoppt, die einfach nicht mitsprigen wollten. Also muste ich meine Taktik ändern. Ich beschloss, mich nicht von Barrikaden aufhalten zu lassen und das nächste schnelle Lied dazu zu nutzen, mich nach vorne durchzupogen. Ich erntete einige böse Blicke von Leuten, die nicht vorhatten, angerempelt zu werden, und, was für mich persönlich schmerzhafter war, viele Blaue Flecken von Leuten, die wohl in eine andere Richtung unterwegs waren, oder einfach nur Spaß daran hatten, gegen mich zu springen. Aber ich werde nicht weiter jammern, denn schließlich gehört das bei Konzerten dazu.
Irgendwie schaffte ich es letztendlich doch, mich in die 2. Reihe vorzukämpfen. Die Belohnung für meine Mühen ließ nicht lange auf sich warten. Luke, der Frontsänger, wagte sich auf das Geländer und streckte seine Arme in die Menge. Ich erhaschte eine kurze Berührung.
Auch wenn ich glaubte, nun im Kooks-Paradies angekommen zu sein, konnte ich aber nicht darüber hinwegfühlen, dass sich im Sekundentakt ein anderer klitschnass geschwitzter junger Mann, geschubst von anderen, an mich drückte und, dass diese Nässe zu allem Übel auch noch mit einem sehr unangenehmen Geruch einherging.
Ich befand mich nun also in einer wabernden, glitschigen, hüpfenden, schubsenden Masse und konnte mich kaum noch auf das Konzert konzentrieren. Es reichte aber noch, um von der Stimme des Sängers und seiner Gitarre begeistert zu sein.
Leider war das Konzert wahnsinnig schnell zu Ende, wobei ich aufgrund meines Standortes doch ganz froh darüber war, dass ich nicht länger in diesem Dunst verharren musste.
Nachdem ich meine Garderobe und 3 Euro losgeworden war, betraten wir die Halle. Einige Konzertbesucher hatten es sich schon auf den Sitzplätzen bequem gemacht. -Wer zum Teufel kauft sich Sitzplatzkarten für ein Konzert???- Wir natürlich nicht, also stellten wir uns einfach zu den anderen normalen Leuten.
Nach einer halben Ewigkeit traten zunächst ein Songwriter und später die Vorband Mystery Jet auf, die beide nicht schlecht waren, jedoch nicht zur Verbesserung des Abends beitrugen. Das konnte aber sowieso nur eine Band tun und zwar die, für die alle Anwesenden gekommen waren. Nach einer weiteren halben Ewigkeit Umbaupause (1/2+1/2=1 oha) packten die Kooks endlich ihre Gitarren, ihre Locken und zu guter letzt ihren wunderbaren Britischen Akzent aus und starteten die Show.
Zu Beginn des Konzerts stand ich noch ungefähr in der 15 Reihe. Es war aber von Anfang an mein Ziel, mich bis nach vorne durchzuschlagen. Durchschlagen ist in der Tat genau das richtige Wort. Ich hatte gehofft, man könne sich vom Strom der springenden Masse nach vorne treiben lassen. Leider wurde dieser Strom immer wieder durch langsame Lieder oder Leute gestoppt, die einfach nicht mitsprigen wollten. Also muste ich meine Taktik ändern. Ich beschloss, mich nicht von Barrikaden aufhalten zu lassen und das nächste schnelle Lied dazu zu nutzen, mich nach vorne durchzupogen. Ich erntete einige böse Blicke von Leuten, die nicht vorhatten, angerempelt zu werden, und, was für mich persönlich schmerzhafter war, viele Blaue Flecken von Leuten, die wohl in eine andere Richtung unterwegs waren, oder einfach nur Spaß daran hatten, gegen mich zu springen. Aber ich werde nicht weiter jammern, denn schließlich gehört das bei Konzerten dazu.
Irgendwie schaffte ich es letztendlich doch, mich in die 2. Reihe vorzukämpfen. Die Belohnung für meine Mühen ließ nicht lange auf sich warten. Luke, der Frontsänger, wagte sich auf das Geländer und streckte seine Arme in die Menge. Ich erhaschte eine kurze Berührung.
Auch wenn ich glaubte, nun im Kooks-Paradies angekommen zu sein, konnte ich aber nicht darüber hinwegfühlen, dass sich im Sekundentakt ein anderer klitschnass geschwitzter junger Mann, geschubst von anderen, an mich drückte und, dass diese Nässe zu allem Übel auch noch mit einem sehr unangenehmen Geruch einherging.
Ich befand mich nun also in einer wabernden, glitschigen, hüpfenden, schubsenden Masse und konnte mich kaum noch auf das Konzert konzentrieren. Es reichte aber noch, um von der Stimme des Sängers und seiner Gitarre begeistert zu sein.
Leider war das Konzert wahnsinnig schnell zu Ende, wobei ich aufgrund meines Standortes doch ganz froh darüber war, dass ich nicht länger in diesem Dunst verharren musste.
Julieuse - 24. Nov, 00:02

